Der Albtraum jedes Vorstands: Formunwirksame Beschlüsse und Neuwahlen
Die goldene Regel: Die Vereinssatzung hat immer absolute Priorität!
Das Bürgerliche Gesetzbuch (§ 58 BGB) überlässt die Form und Frist der Einberufung ausdrücklich der individuellen Satzung des Vereins. Schreibt deine Satzung die Einladung „schriftlich per Brief“ vor, ist eine Einladung per E-Mail, WhatsApp-Gruppe, Vereinszeitschrift oder Aushang am schwarzen Brett juristisch unwirksam – selbst wenn 95 % der Mitglieder die Einladung tatsächlich gelesen haben!
Schriftform vs. Textform: Was ist der Unterschied?
Fristenberechnung nach §§ 187, 188 BGB: So rechnest du auf den Tag genau

Fristgerechte Einladung mit exakter BGB-Kalenderberechnung (Foto: Green Chameleon auf Unsplash)
Die Pflichtbestandteile jeder ordnungsgemäßen Einladung
Vorsicht bei Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“!
Unter dem beliebten Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ oder „Sonstiges“ dürfen lediglich Informationen ausgetauscht oder Diskussionen geführt werden. Es dürfen unter diesem Punkt KEINE wirksamen Beschlüsse (z. B. Beitragsanpassungen, Satzungsänderungen oder Wahlen) gefasst werden, da die Mitglieder vorab nicht wissen konnten, worüber entschieden wird.
Muster-Tagesordnung für eine Jahreshauptversammlung
Der Hybrid-Spagat: Junge Mitglieder per Mail, Senioren per Brief

Serienbriefe ohne Drucker per Mausklick versenden (Foto: Annie Spratt auf Unsplash)
Briefe & Einladungen per Mausklick versenden
Nutze rechtssichere Vorlagen und versende Einladungen zur Mitgliederversammlung wahlweise per E-Mail oder als echten Postbrief.



